Der ZFC Meuselwitz teilt sich mit dem FSV Wacker Nordhausen nicht nur die Tabelle der Regionalliga Nordost, sondern auch die Halbfinalpartie im Köstritzer Landespokal. Ein aufregendes Spiel steht an, da es schließlich darum geht, eventuell den Drittligisten Rot-Weiß Erfurt im Finale schlagen zu können. Das Viertelfinale im letzten November gewann Meuselwitz mit 0:1 gegen den FC Einheit Rudolstad.

Außerdem hängt mit dem Thüringer Pokalsieg die Qualifikation für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals zusammen. Das sollte die Teams ordentlich anspornen, ihre beste Leistung abzurufen. Schon in der Saison 2011/2012 hatte der ZFC Meuselwitz das Glück in die erste Pokalrunde zu kommen. Das Spiel traten sie gegen Hertha BSC an, verloren jedoch leider am Ende mit 0:4. Eigentlich ist nun die Zeit reif, dies zu wiederholen und mit einem Erfolg abzuschließen.

In der Tabelle steht Meuselwitz derzeit auf Platz 13 mit 21 Punkten. In den folgenden drei Spielen stehen Matches an, die gegen die Teams auf Platz 3 (Berliner AK 07) und Patz 7 (Hertha BSC II) sowie Platz 2 (FC Energie Cottbus) gehen. Es handelt sich also um keine einfachen Spiele, die in naher Zukunft für den Verein anstehen. Zwar beträgt der Abstand auf den Nachfolger der Tabelle 3 Punkte, doch verlorene Spiele können zum weiteren Absturz führen. Die Bilanz zeigt, dass Meuselwitz stärker mit Niederlagen zu kämpfen hatte, von denen es bei 18 Spielen 7 Stück hab. Lediglich 5 Siege und 6 Unentschieden stehen dagegen.

Die Abgänge und Zugänge in der Mannschaft halten sich in der Saison die Waage. Auf jeder der Seiten stehen elf Spieler, die den Verein ergänzen oder sich verabschiedet haben.

Neben dem Fußball hat der ZFC Meuselwitz auch einen Cheerleading- und einen Kegel-Club unter seinem Dach. Die Crocodile Cheers, wie sich die junge Gruppe nennt, ist eine tolle Idee, um Kinder zur Bewegung und zum Tanz zu bringen. Denn neben der Erwachsenengruppe ab 16 Jahren gibt es auch die Crocos (12-16 Jahre) und die Mini Crocos (bis 12 Jahre), die beim Anfeuern zeigen, wo es langgeht. Nicht zu vergessen, dass Cheerleading in den USA ja fast schon traditionell ist, wird es Zeit, die Bewegung auch in Deutschland zu vergrößern.

Aus fußballerischer Sicht wird sich auch um den Nachwuchs gekümmert. Von A- bis hin zu den F-Junioren und den sogenannten Bambinis gibt es Teams für alle Altersklassen. Die Förderung der Jugend ist vor allem für lokale Teams in den unteren Klassen eine wichtige Angelegenheit, um das Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Und nicht selten hat sich für ein junges Talent schließlich die Möglichkeit ergeben, entdeckt zu werden und vielleicht sogar eine Profikarriere zu starten. Den regionalen Fußballvereinen muss man für diese umfangreiche Nachwuchsförderung dankbar sein.

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